Türkei

20.03.2014
am Flughafen hat alles gut geklappt. Der Flieger war auch fast pünktlich.
Ankunft so gegen 18 Uhr Ortszeit. Bis wir im Hotel eingecheckt hatten war es schon 9.
Abendessen in einem Restaurant in Istanbul, einen Kebab mit Pommes.
War ganz schön alt, das Lamm. Dazu ein paar Bier um wieder aufzutanken. Im Flieger gab es nur für viel Geld was.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.03.

Der zweiteTag in Istanbul. Pflichtprogramm: Hagia Sofia, Topkapi Palast mit Harem. Die Blaue Moschee war geschlossen, wegen des Freitagsgebets. Abendessen bei einem kleinen türkischen Imbiss. Das Kalb war eine alte Kuh, der Pide mit Hackfleisch stank nach Hammel. Das war nicht so der Hit. Danach ein Bier und eine höllisch laute Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

22.03.
Die Nacht war furchtbar laut. Wenig geschlafen. Mal sehen was der Tag heute bringt.
Suleymany Moschee, Gewürzmarkt und Bosporus Bootstour. Ganz nett – bei Klasse Wetter!

 

 

 

 

 

 

Abendessen Bohnen mit Reis, das war ganz gut. Anschließend ins Hotel, Bier trinken und ausruhen. Jetzt weiß ich auch warum es Abends und Nachts so laut ist: das Hotel ist direkt neben einer Diskothek.

 

 

 

 

 

23.03.
Wieder eine laute Nacht. Morgens in die Blaue Moschee, danach ein bisschen fotografieren und shoppen. Kurz zurück ins Hotel für ein Bedürfnis. Der Reiseveranstalter hat uns gewarnt, dass eine Demonstration wegen der Wahlen und ein Fest der Kurden stattfinden. Wir mögen in der Nähe des Hotels bleiben. Ein seltsames Gefühl, wenn so viel Gewalt in der Luft liegt. Abmarsch zu Fuß vom Hotel, da der Bus nicht durch die Menschenmassen durchkommt. Etwa 500 Meter entgegen der Zugrichtung der Wähler, (1-2 Mio waren angesagt) bis zum Bus. Dann ab zum Flughafen und mit einem Inlandsflug mit Verspätung nach Antalya. Dort auschecken, den Reiseveranstalter suchen und mit über 1 Stunde Verspätung so gegen 23:00 Uhr im Hotel. Wir mußten dann gleich die Entscheidung treffen, ob wir das Besichtigungspaket und die Halbpension nachbuchen und bar bezahlen, oder ob wir während der „Rundreise“ nur an das jeweiige Hotel gekarrt werden. Das stand bei der Buchung so nicht im internet.

 

 

 

 

 

 

24.03.
Abfahrt vom Hotel in Belek. Dann ganz langsam durch die Hotelanlagen zu einem Verkaufsburo für Gold, Schmuck und allen touristischen Scheiss. Perge Yewels. 1,5 Stunden Aufenthalt.
Dann nach Antalya, dort ohne Führung 2 Stunden 40 Minuten zur freien Verfügung. Nach kurzer Fahrt zu einem Leder und Moden Geschäft und wieder 1,5 Stunden Einkaufsveranstaltung.
Dann zum Hotel, kein sonderlich tolles Teil. In der zweiten Reihe zum Meer mindestens 500 Meter auf einer Baustellenzufahrt. Abendessen so lala. Laute Musik bis nach.22 Uhr. Der Ton des Reiseleiters beim Einchecken hat mehr was vom Militär, er schreit die Leute an, wie auf dem Kasernenhof.

25.03.
Wenn man sich laufend sagen lassen muss, wie billig man gebucht hat, macht man sich schon seine Gedanken.

Die nächste Verkaufsveranstaltung wieder mehr als 1 Stunde Zeit verschwendet.

Am örtlichen Highlight, dem Wasserfall sind wir vorbeigefahren. Dafür haben wir eine Schiffstour unternommen, 40 min den Fluss runter, zwei Stunden Freizeit und wieder 40 min den Fluss rauf. Essen fakultativ (gegen Bezahlung) habe ich nicht genommen.
Also am Strand lang, im hiesigen Sand ist sehr schwer laufen. Am 15 Uhr zurück im Hotel und wieder Freizeit.
Das Hotel liegt sehr weit ab von der Ortschaft, ist also schwer noch was zu tun. Lesen und erholen…

 

 

 

 

 

 

 

26.03.
Abahrt vom letzten Hotel um 8 Uhr, quer durch ein Gebirge (Taurusgebirge) mit Schnee auf den Bergspitzen. Tolle Landschaft.
Konya, 45 min für den Hauptsitz der tanzenden Derwische ist nicht gerade viel.
Essen in einem Restaurant an der Straße für 8 Euro. Da der Laden sehr schmutzig und voll ist, verzichten wir gerne
Die Fahrt zieht sich ewig, die Gegend ist größtenteils langweilig, die Straßen oft km weit schnurgerade. Ein markanter Punkt ist der erloschene Vulkan Hassul (?). Klasse Bilder gemacht. Dann noch ein Stopp für einen Tee und die Toiletten, danach nochmal etwa 1 Stünde bis zum Hotel. Etwas kleiner diesmal, mit wirklich gutem Abendessen und guter Bedienung.

 

 

 

 

 

27.03.
Es war recht ruhig im Hotel, das Frühstück nicht ganz so üppig, aber gut. Das Hotel liegt an der Straße, am Rande der Stadt. Viel tun kann man hier nicht. In die Landschaft laufen ist nicht, in die Stadt reicht es auch nicht…
Abfahrt soll um 9:30 Uhr sein.

 

 

 

 

 

 

Wir sind bezüglich Strecke nicht weit gefahren, haben an vielen schönen Punkten Foto-Stops eingelegt, Ziegenmilcheis gegessen (aber wieder eine Stadt ohne Führung – Freizeit 2 Stunden) und am Ende noch eine Aufführung der tanzenden Derwische gesehenen; in einem speziellen Raum eines Hotels, also eine touristische Darbietung, die man uns aber als religöse Darbietung verkaufen will. Keine Fotoerlaubnis wie an fast allen interesannten Orten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein toller Tag mit viel Sonne, habe jetzt fast einen Sonnenbrand.
Zum Abendessen gab es wieder viele leckere Dinge inklusive dem besten Lamm.

 

 

 

 

 

 

28.03.
Heute ist das Wetter deutlich schlechter. Abfahrt war um 9 Uhr,
Stadtbesichtigungen, Kirchen. Feenkamine und eine Teppichknüpfmanufaltur (Verkaufsveranstaltung ca 1 Stunde) waren heute dran. Beim Mittagessen auch eine original Stehtoilette probiert. Hier herrscht noch Übungsbedarf.

 

 

 

 

 

Geregnet hat es auch.
Dann noch Onyx Atelier.
Über 2 Stunden verloren für Verkaufsveranstaltungen mit völlig überzogenen Preisen.
So um 18:20 wieder im Hotel, Fenster öffnen ist nicht möglich, da wie jeden Abend der Müll verbrannt wird und es entsprechend stinkt. Leider kann ich keine Bilder machen, die warten immer bis es dunkel ist.

 

 

 

 

 

 

29.03.
Abreise von Kappadokien. Gestern Abend haben wir noch das Zimmer getauscht, da wir ab 21:30 Uhr ein lautes Geräusch im Raum hatten. Im Haupthaus ist es deutlich moderner, aber auch lauter. Heute Morgen hatten wir dafür kein warmes Wasser. Wie es sich herausgestellt hat, war der Wasserboiler wohl defekt.
Es hat die ganze Nacht geregnet und es ist deutlich kühler geworden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückfahrt war langweilig und öde, schlechtes Wetter tut der Fahrt nicht gut.
Ein Märchen von Elsa Sophie von Kanthoefelkner gehört.

 

 

 

 

 

 

So gegen 17:00 Uhr waren wir wieder in unserem bekannten Hotel, The Colours West. Diesmal im Mittelbau – richtig laut hier. Frühstück am nächsten Morgen um 4 Uhr, Abfahrt um 4:45…

 

30.03.
Die Nacht war richtig schlecht. Krach bis um 2 Uhr im Foyer. Da der Mittelbau nach oben offen ist, hatten wir den kompletten Radau. Ich habe kein Auge zugetan.
Das Smartphone klingelt nach Internet Zeit um 4 Uhr. Allerdings hat im Netz die Sommerzeit Umstellung stattgefunden, die wegen der Wahlen verschoben wurde. Also 1 Stunde zu
früh aufgestanden.

Fazit:
Istanbul gerne wieder, Kappadokien reicht mir einmal, Lidl Reisen – nie mehr!