Sri Lanka

Meine Reise zum 50sten.

Bilder diesmal mit den mfT Kameras PEN 1 und OM-D und einer Panasonic FT3 aufgenommen. Aus Gewichtsgründen ist diese Ausrüstung optimal. Da das Ladegerät zur OM-D kaputt ging (Überspannung), war ich froh noch eine gute Kamera für die letzen 4 Tage dabei zu haben.
Kein Laptop zur Datensicherung, lediglich eine ausreichende Anzahl an SD Karten mitgenommen. Der Reisebericht wurde auf dem Smartphone geschrieben, funktioniert hervorragend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An Objektiven war im Einsatz:

2,0/12mm
1,8/45mm
1,8/75mm
und das KIT-Zoom 12-60mm
Das 75mm ist eine Wucht, macht richtig Spass, das Teil, aber: Für weitere Reisen benötige ich definitiv noch ein stärkeres Tele.

 

27.02.2013

Noch ein Zahnarzt Besuch dazwischen und überraschend viele wollten sich verabschieden. Mein Bruder und selbst A hat um 22 Uhr noch angerufen.

28.02.

1.Tag: Abflug in den Sueden

Todlangweilig auf dem Flughafen zu warten. Mit Bahn und Gepäck hat bisher alles gut geklappt. Wenn auch die Sicherheitskontrolle von meinen Schuhen nicht sehr begeistert war. Aber für den Geruch kann ich wahrlich nichts. Schade, zu früh gefreut. Jetzt hat die Kiste schon mehr als 40 Minuten Verspätung und wir sind noch nicht mal an Bord.

Das Essen auf dem Wege nach Dubai war sehr gut, wenn auch ziemlich scharf. Der Flug nach Colombo war ganz ok, die Zeit wird einem halt arg lang.

01.03.2013

2.Tag: Am Strand von Negombo
Ankunft in Sri Lanka und Transfer zu den breiten Sandständen von Negombo. Den restlichen Tag nutzen wir zum Ausruhen und für die Akklimatisierung. Hotelübernachtung in Negombo. 20 km. (A)

Die Einreise hat problemlos funktioniert, da ich meine Erklärung schon ausgefüllt habe. Auch Geld mit der Visa Card hat problemlos geklappt. Später konnte ich dann feststellen, dass nur die Bank of Ceylon funktioniert.

Das erste Hotel ist nicht so der Bringer. Direkt an der Straße, laut, schmutzig und die Dusche ist digital. Entweder nur heißes Wasser oder kaltes und ganz wenig. Der Verkehr ist schrecklich. Chaotisch, laut und völlig unberechenbar für uns

Was mir auffällt, ist dass Einzelzimmer eine schlechte Lage haben. Du zahlst 500 Euro mehr und bekommst das Zimmer ganz vorne im Gang an dem alle vorbeigehen. Und vor deinem Zimmer steht dann noch der Esstisch einer Gruppe. Der indische Ozean ist ganz anders als der Atlantik. Das Wasser grün und undurchsichtig. Aber schön warm. Der Strand ist schon ziemlich voller Müll, in Varadero (Kuba) war es wesentlich sauberer. Dort wurde der Müll gesammelt und woanders verbrannt, so dass die Touristen es nicht so sehen. Das Abendessen war ganz ok, wenn auch der Bierpreis ein bisschen hoch ist. Und natürlich konnte es sich der Reiseleiter nicht verkneifen meinen Geburtstag anzusprechen und einen Kuchen aufzutischen.

02.03. 2013

3.Tag: Erste exklusive Wanderung Es gibt in Sri Lanka hunderte von Kilometern wandergeeigneter Pfaden. Sie sind jedoch nicht gekennzeichnet und benutzt wurden sie seit mehreren Jahrzehnten nicht. Die meisten Wanderungen der nächsten zwei Wochen wurden exklusiv für Wikinger Reisen entwickelt – Sie betreten somit Neuland. Die heutige Wanderung dient der Eingewöhnung und verbindet zwei buddhistische Heiligtümer. GZ ca.1,5 Stunden. Weiterfahrt nach Kandy, wo wir am Abend den berühmten Kandy-Tänzern und –Trommlern begegnen. Hotelübernachtung in Kandy. 130 km. (F, A)

Frühstück war gut, aber alles in allem nichts ist so scharf wie erwartet.
Wir sind ein Stück ins Landesinnere gefahren, zu einem buddhistischen Tempel. Schön, wie man an den Bildern sehen wird. Von dort sind wir zu ersten Wanderung aufgebrochen. Etwa 1,5 Stunden durch den Dschungel und über Felsen. Dann haben wir an einer Hütte hält gemacht und Tee getrunken und Süßigkeiten gegessen. Danach ging es noch etwa 30 Minuten zu Fuß durch ein sehr sauberes Dorf, bis wir den Bus erreichten. Fakultativ könnte noch ein Hügel über eine Treppe bestiegen werden um einem weiteren Tempel anzuschauen. Auch der war schön. Dann sind wir aufgebrochen nach Kandy. Über die A.1 ging es Reue durch Straßendoerfer. Stände säumten den größten Teil der Strecke. In einem Café noch eine Fleischpastete gegessen dann noch 2 Stunden mit dem Bus bis wir um 16:30 Uhr in Kandy eintrafen. Kurz am See entlang, dann zu einer Folklore Veranstaltung Trommeln und Tanz. Ganz ok. Im Hotel fand ich meine Beschwerden wieder bestätigt. Die Einzelzimmer sind direkt am Pool, und direkt vor meinem Eingang steht der Grill fürs Abendessen und die Tische der Gäste.

03.03.2013

4.Tag: Kandy Wir entdecken die Reize der früheren königlichen Hauptstadt Sri Lankas, Besuch des Tempels des Heiligen Zahns Buddhas eingeschlossen. Anschließend Fahrt in Richtung Knöchelberge (UNESCO Weltnaturerbe). Hotelübernachtung in Oruthota. 35 km. (F, A)

Kandy, Tempel des heiligen Zahn. Eine ewig lange Schlange am Eingang, lauter Gläubige die rein wollen. Wir haben uns im zweiten Stockwerk, wo das Heiligste steht an der falschen Schlange anstellt. Als wir fast vorne waren, wurde die Schranke geschlossen und die Gläubigen die besser bezahlt haben, wurden vorgelassen. Dadurch mussten wir circa 30 Minuten warten.

Danach waren wir im botanischen Garten in Kandy, der sehr schön ist. Einziger Nachteil, der Orchideen Garten war ziemlich bescheiden. Da sieht man auf der Mainau mehr Arten.

Anschliessend sind wir zu unserer Unterkunft weitergefahren. Eine Anlage von Hütten am Ende einer holprigen Straße.

04.03.2013

5. – 7.Tag: Auf uralten Regenwaldpfaden Tief im dichten Regenwald der Knöchelberge versteckt lebt heute noch die entlegenste Dorfgemeinschaft Sri Lankas. Nur wenige kennen den Weg hierhin und erst seit wenigen Jahren führt eine schmale Straße zum Dorf hin. Die versteckte Lage und die idyllische Aussicht haben frühere Könige bewogen, diesen Ort als sicheres Versteck in schweren Zeiten zu nutzen. Wir haben den früheren Wanderweg für Sie wiederentdeckt. Nach etwa vier Stunden zu Fuß und ca. 4 km Fahrt erreichen wir das frühere Königsversteck. Unsere Gastgeberfamilie führt uns durchs Dorf und beherbergt uns für die Nacht in ihrem Haus (Bis zu 4 Personen teilen sich je 1 Zimmer. Geschlafen wird auf dicken Bettmatratzen, die direkt auf dem sehr sauberen Boden ausgebreitet werden. Toilette und Dusche mit Warmwasser sind vorhanden.). Am nächsten Morgen setzen wir die Wanderung durch einen malerischen Wald fort bis die asphaltierte Straße erreicht wird. GZ ca. 5 Stunden.
Nach einer Hotelnacht auf dem Land und dem Besuch des bedeutenden Mahiyangana Tempels erreichen wir erneut Kandy.
Jeweils 1 Hotelübernachtung in Oruthota und in Mahiyangana sowie 1 Übernachtung bei den Einheimischen. 180 km. (3 x F, 2 x M, 3 x A)

Stroemender Regen in der Nacht. Mit etwas Verzögerung durch den Regen per Bus auf einen Berg hochgefahren.

Dann Aufbruch zu einer 4 stuendigen Wanderung. Der Regen hat sehr schnell wieder eingesetzt und hat während der kompletten Tour nicht mehr aufgehört.. Bedingt durch den Regen kamen die Blutegel heraus stehenzubleiben war nicht möglich. Man wurde nahezu aufgefressen. Die Viecher sind in jedem Grashalm, in jedem Wasserlauf und jeder Pfütze. So lästige Viecher habe ich noch nicht erlebt.
Dann wurden wir von einem örtlichen Bus abgeholt und den Berg zu einem einheimischen Haus heruntergefahren. Das Uebernachten hier ist nicht gerade einfach. Es geht hier weniger um die Schlichtheit, sondern für mich mehr um das zusammenliegen mit den anderen. Alleine wurde mir das deutlich weniger ausmachen.

05.03.2013

Die Nacht war alles andere als entspannt. Einer der Mitreisenden hat die ganze Nacht geschnarcht, geschlafen habe ich nur sehr wenig. Das Frühstück am anderen Morgen – wecken war um 6 Uhr – war auch nicht sehr europäisch. Es gab Reis und vegetarisches Currry. Dazu Tee. Dazu kam dann, dass nach dem Frühstuck einer der mitreisenden festgestellt hat, dass ich viel Blut in der Sandale hatte. Ein Blutegel muss mich wohl noch morgens erwischt haben, hat sich vollgesogen und dann fallen lassen. Jedenfalls wurde die wunde vom Herbergsvater sofort versorgt, ausgewaschen und mit einem Stück Toilettenpapier die Blutung gestillt.
Die folgende Wanderung widme im MSF, ich glaube die hätte ihr sehr gefallen. Circa 6 Stunden durch den Dschungel, an einem Fluss entlang, immer wieder Bachueberquerungen. Bei der ersten großen Flussquerung bin ich ausgerutscht und wäre fast reingefallen. Dank unserem Guide blieb ich davor verschont. Die Wanderung an sich war sehr schön, wenn auch bedingt durch das Klima ziemlich anstrengend. Bei der Mittagsrast konnten wir im Fluss schwimmen. Dann ging es noch etwa Stunden weiter bis wir an eine Nebenstraße gelangten wo wir von den hiesigen Tuck-Tucks abgeholt wurden. Etwa 20 Minuten Fahrt weiter ins Tal, dort der üblichen Tee und der Bus. Weiter ins Hotel, wo ich nach dem Duschen nochmals etwa 45 Minuten mit unserem Guide gelaufen bin. Ziel war der hiesige Stausee, von dem ich hoffentlich ein paar gute Bilder geschossen habe. Abendessen wieder nahezu vegetarisch, der gereichte fisch hatte so viele Graeten dass ich den nur ein mal versucht habe. Dazu gemütlich Bier und Arrak dann aufräumen, Bericht schreiben und ins Bett.

06.03.2013

Der Arrak war nicht sehr gut, bin mitten in der Nacht mit Kopfschmerzen aufgewacht. Habe dann meine Klamotten weggeräumt und danach weiter geschlafen. Um 7:30 gab es Frühstück, kein Buffet sondern mit Bedienung. Auswahl gab es keine, bei meinem Omelett war das Gemüse bereits aus, es war also praktisch Ruehrei. Anschließend sind wir noch mal zum Stausee gelaufen, wo wir King-Fisher, Chamaeleon und eine Rat-Snake sahen. Beim zurück gehen hat K. alle Hunde des Dorfes gefüttert und sich damit gutes Karma verdient. Nach einem Tee ging’s mit dem Bus zum hiesigen Tempel, der der Älteste im Land sein soll. Danach mit dem Bus zurück nach Kandy unterwegs an einer Bäckerei einen Snack gekauft.

Wir sind in Kandy im selben Hotel abgestiegen, allerdings gab es ein wesentlich ruhigeres Zimmer am Ende eines Flurs. Nachmittags noch mal in die Stadt, einen weiteren Tempel anschauen, ein bisschen shoppen und den großen Buddha über der Stadt besuchen. Der kostet 200 Rupien Eintritt pro Nase. Aber eine schöne Aussicht hat man von da oben. Mit dem Tuk-Tuk wieder zurück und den Rest zu für. Zu viert haben wir je einen Sarong gekauft, den wir zum Abendessen im Hotel getragen haben. Ein ungewöhnliches aber angenehmes Gefühl. Das Essen im Hotel war einfach wieder Weltklasse.

07.03.2013

8. – 9.Tag: Mit den Pilgern auf den Adam’s Peak (2.243 m) Fahrt zum Fuße des für Singhalesen heiligen Gipfels und Vorbereitung für den Aufstieg (Start in der Nacht, ca. 950 Höhenmeter, meist über Treppen). Nicht das Bezwingen des Gipfels steht hier im Vordergrund. Es ist vielmehr die tiefe Spiritualität des Berges und vor allem der Männer und Frauen, die sich aus tiefer Überzeugung auf den etwa sieben Kilometer langen Weg begeben, die den Fremden faszinieren.
Ebenso viele Reisende machen sich jedoch auf den Weg zum Gipfel, um den wahrscheinlich besten Beobachtungsplatz Sri Lankas für ergreifende Sonnenaufgänge zu erreichen. Nach der Rückkehr ins Hotel, Zeit zum Entspannen. Wer auf die Besteigung verzichten möchte, kann am frühen Morgen eine Genusswanderung zum Gartmore Wasserfall unternehmen. GZ jeweils ca. 2,5 Stunden. 2 xHotelübernachtungen in Dalhouise. 100 km. (2 x F, 2 x A)

Abreise von Kandy, vermutlich eine der lautesten Städte auf unsere Tour und eine der hektischsten. Weiter zu einem Betrieb der Tee verarbeitet und verkauft. Genau der Tee denn wir im Hotel getrunken haben. Nahezu alle Prozesse, mit Ausnahme des Aromatisieren und des Verpacken wurden uns gezeigt. Natürlich konnte auch Tee gekauft werden. Wirtschaftlich aber sinnlos, die Preise sind mindestens so hoch wie in einem deutschen Teeladen. Natürlich haben wir als Mitbringsel trotzdem welchen gekauft. Danach weiter zum Adams Peak, unterwegs immer wieder Regen und Sonnenschein. Zu Mittag haben wir in einem kleinen Lokal gegessen, Chili und Reis, was sonst? Die letzten 37 km sind wir auf einem schmalen Straesschen gefahren, so konnten wir immer wieder aussteigen ein Stück laufen, fotografieren und dabei nass werden. Die Menschen hier sind Touristen weniger gewohnt, viel ärmer und neigen auch eher zum Betteln. In den Teeplantagen arbeiten überwiegend Tamilen.

Das Hotel am Adams Peak ist eine Enttäuschung, das Essen bescheiden, das Bier warm. Meine Unterkunft eine Hütte am Hang, man könnte es auch als Reihenhaus bezeichnen. Na und ausgerechnet hier haben wir zwei Übernachtungen. Für die Pilger gibt es einen großen Markt, auf dem man sich mit allerlei Raeucherwaren eindecken kann. Hier haben wir Abends noch Kekse und Wasser gekauft.

08.03.2013

Von 2 Uhr bis 5 Uhr für den Anstieg, von 7 Uhr bis 8:40 für den Abstieg. Je 1000 Höhenmeter. Was für ein Leistung. Ich war überraschend als erster wieder vom Berg.

Der Sonnenaufgang selbst war witterungsbedingt nicht sonderlich schön, viel zu viel Wolken am Himmel. Ansonsten ist es auf dem Berg voll und ein riesen Gedränge. Nach der Dusche und dem Frühstück erst mal eine Weile hinliegen. Schlafen gelingt bei dem Lärm nicht. Ab 12 Uhr wieder Regen, der gegen 13:30 Uhr aufgehört hat. Daher um 14 Uhr noch zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen. 10 km und 150 Höhenmeter sollten es werden. Die Wanderung war schön aber nicht sehr ruhig. Auf fast dem ganzen Hinweg zum Wasserfall wurden wir von nach Hause gehenden Schulkindern begleitet. Die Landschaft ist ausgesprochen schön und abwechslungsreich. Wir gingen durch Teeplantagen. Am Ende waren es 12 km und 300 Höhenmeter. Für einen Tag definitiv genug!

09.03.2013

10.Tag: Nuwara Eliya – Erinnerung an vergangene Kolonialzeiten Die landschaftlich reizvoll von Bergen eingerahmte Kolonialstadt ist einer der geeignetsten Orte Sri Lankas für genussvolle Entspannung. Hotelübernachtung in Nuwara Eliya. 80 km. (F, A)

Um 5 Uhr gingen die Gebete wieder los. Und dabei hätten wir ausschlafen dürfen. Aber bei dem Laerm ist kein Schlafen möglich. Frühstück um 8, Abfahrt um 9 Uhr und dann ging es über ewige, gewundene Straßen weiter. Besichtigung eines Hindu Tempels, Foto – Stopp bei jeder Gelegenheit. Zwei sehenswerte Wasserfaelle waren noch dabei. Und eine sehr lange Baustelle, die sich über duzende Kilometer erstreckte. Ein furchtbares Fahren. Teeplantagen, abgeholzte Wälder, leider nicht der schönste Teil der Insel. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie man die Teepfluecker behandelt. Auch nicht von den Menschen mit Fotoapparat. Die schießen die Pflueckerinnen regelrecht ab. Mittagessen in einer lokalen Curry Bude. So allmaehlich hängt mir das Essen zum Hals raus. Dann Regen. Teepause in einem vornehmen Hotel in Nuwara Eliya, kurze Stadtrundfahrt und Regen…. Im Hotel gegen 17 Uhr eingecheckt. Ich bin auf das Essen gespannt. Aufstehen Morgen früh um 4 Uhr. Das Essen war ganz gut, nur die Süßspeisen waren quitschbunt und voll mit Gelatine. Das Bier war auch hier nicht billig. 3 Euro sind meines Erachtens nicht angemessen.

10.03.2013

11.Tag: …und plötzlich ist die Welt zu Ende Fahrt zum Horton Plains-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe). Wir begeben uns auf die bekannteste Attraktion des Parks: eine Wanderung auf dem Hochplateau, die urplötzlich an einem etwa 1.000 m tiefen Steilabhang endet. Von hier aus hat man bei gutem Wetter freie Sicht bis zum Ozean. GZ ca. 3 Stunden. Hotelübernachtung in Bandarawela. 100 km. (F, M, A)

Wecken wie angekündigt um 4 Uhr, eine Tasse extrem starken Tee und ab in einen Kleinbus Circa 1 Stunde in den Sonnenaufgang eingefahren, dann die Wanderung zum Ende der Welt Der Anfang war himmlisch, der Nebel hing in den Senken, ein tolles Licht. Die Wanderung selbst etwa 12 km lang und ausgesprochen schön. Mit den Minibussen in die Stadt zurück, dort Essen und kurz den Basar anschauen. Unterwegs hat es wieder zu regnen begonnen, so dass ein geplanter Besuch in einem Hindu Tempel etwas kurz ausgefallen ist. Unser nächstes Hotel liegt ziemlich zentral in einer wussseligen Kleinstadt. Nix besonders… Bei der Ankunft einen Umzug der Hindu mit drei Wagen gesehen. nach dem Duschen noch einmal einen Besuch in der Stadt. So was lautes, hecktisches und verrücktes habe ich noch nicht oft erlebt. Das ist nichts für mich. Abendessen war langweilig, eben das übliche Curry.

11.03.2013

12.Tag: Exklusivwanderung und entspanntes Landleben Den Startpunkt unserer Exklusivwanderung durch Teeplantagen und urigen Regenwald erreichen wir nach einer einstündigen Fahrt mit dem Lokalzug. An dem kaum als solchen zu erkennenden Bahnhof wird wahrscheinlich neben uns nur noch der eine oder andere Dorfbewohner aussteigen. GZ ca. 4 Stunden. Nach der Wanderung fahren wir zu einer ländlichen Idylle, die von grünen Reisfeldern, weißen Reihern, schwarzen Büffeln und gemächlich arbeitenden Bauern geprägt ist. Eine Idylle, die zum Entspannen einlädt. Lodgeübernachtung auf dem Land bei Kuda Oya. 95 km. (F, M, A)

Erneut frühes aufstehen, wecken um 5 Uhr 30. Mit der Bahn etwa 50 Minuten gefahren, dann vom Bahnhof aus schöne Wanderung aus etwa 1000 Meter Höhe herab auf 600 Meter. Alles quer durch Teeplantagen. Schoner Spaziergang. Mit dem Bus dann herab ins Tiefland, Besichtigung von Felsen Reliefs einer Buddha Richtung. Weiter im Tiefland zu unserem Landidyll. Jeder hat eine einfache Hütte ohne Warmwasser und Klima und dabei hat es draußen 30 Grad. Das Essen, das übliche Curry war ganz ok und kaltes Bier gab es auch. Früh zu Bett gegangen. Abends Regen

12.03.2013

13. – 14.Tag: Dschungelerlebnis Wir erreichen den tropischen Tieflandregenwald von Sinharaja (UNESCO Weltnaturerbe). Der Nationalpark stellt eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete Sri Lankas dar und ist berühmt für seine immense biologische Vielfalt, die wir während einer Wanderung erleben. GZ. ca. 4 – 5 Stunden. 2 Hotelübernachtungen bei Sinharaja. 190 km. (2 x F, 1 x M, 2 x A)

Eine lausige Nacht. Das Bett ziemlich kurz, das Moskitonetz zu klein. Immer wenn ich mich ausstrecken wollte, habe ich irgendwo das Netz berührt und das Summen ging los. Außerdem kühlt es nachts nicht ab. Um 6 Uhr war ich wach. Strom hatte ich da noch nicht. Der Sonnenaufgang war schön, die Sonne ist aber gleich hinter Wolken verschwunden. Elefanten im Park besichtigt, lange Fahrt, Essen unterwegs in einem besseren Restaurant.

Die letzten zwei Stunden Fahrt waren extrem holprig, wir sind in einem kleinen Kaff am Eingang des Nationalparks untergebracht. Essen soweit ok, Zimmer naja … Mitbewohner gibt es genug. Wir werden sehen. Gleich hinter meiner Hütte ist die Küche und das Stromaggregat (Diesel). Das Teil läuft bis 23 Uhr, der Koch macht noch länger Krach.

13.03.2013

Um 4 Uhr steht der Koch auf und putzt ausgiebig Nase und Rachen. Um 5 Uhr tuckert der Diesel los. Spätestens jetzt ist man wach. Die Wanderung ging um 8 Uhr los etwa 3 Stunden ohne Pause. Wir haben uns zu zweit für die schwierige Variante entschieden, der Anstieg war recht steil. Tiere sieht man hier am Rand des Reservates recht wenige. Zwei riesige Spinnen, eine giftige Schlange, klein und anscheinend nachtaktiv. Außerdem einige Vögel, Geckos und Eidechsen. Einiges scheint angefüttert zu sein, die Tiere zeigen zu wenig scheu. Um 12:30 Uhr waren wir zurück und hatten den Tag zur freien Verfügung. Aber was am Ende der Welt tun …

Um 16 Uhr hat uns der Koch gezeigt, wie Currys gekocht werden. Dazu hat er extra einen Gasherd in den Aufenthaltsraum gebracht, worauf er ein Linsencurry und ein weiteres mit Gemüse zubereitet hat. Abends haben wir noch auf das zweite Geburtstagskind der Reise angestoßen.

14.03.2013

15. – 16.Tag: Entspannung am Indischen Ozean Fahrt nach Bentota. Wir entspannen an den Stärnden des Indischen Ozeans und lassen die Reise Revue passieren. 2 Hotelübernachtungen in Bentota. 90km. (2 x F, 1 x M, 2 x A)

Abfahrt vom Regenwald gegen 8 Uhr. Bis zur Küste haben wir über 3,5 Stunden im Bus gebraucht. Und das für eine Strecke von vielleicht 100 Kilometer. Im Ort an der Küste noch kurz die Souvenir Geschäfte angesteuert. So richtig ist da nichts dabei. Die Ledertaschen sind mir nicht teuer und nicht sauber genug verarbeitet, der Schmuck zu groß und ganz sicher zu teuer. Dann ab ins Hotel, Mittag essen und danach ins Meer. Herrlich warmes Wasser. Etwa 1,5 Stunden am Stück geschwommen, dabei aber so gut wie nicht vom Fleck gekommen. Die Strömung ist relativ kräftig.
Ärger mit dem Zimmer gab es abends auch noch. Ich hatte ein super Zimmer im obersten Stock auf der Meerseite. Direkt daneben ist aber eine Baustelle, die um 22 Uhr immer noch voll am arbeiten war. Der Lärm war unerträglich, dir Beleuchtung ließ ein schlafen nicht zu. Unser Reiseleiter hat mir zwar sein Zimmer gegeben, dass ist aber im Erdgeschoss, direkt unter dem Speisesaal und keine Aussicht mehr aufs Meer…. Schade!.

15.03.2013

Auf der Baustelle wurde bis Morgens um fünf Uhr gearbeitet, bin froh, dass ich das Zimmer getauscht habe.
Der letzte Urlaubstag ist angebrochen. Geschlafen habe ich so einigermaßen. Die Luft wird sehr stickig in dem Zimmer ohne Klimaanlage. Also die ganze Nacht den Lärm der Klimaanlage aushalten. Frühstück reichhaltig, aber nicht alles frisch. Anschließend langen Spaziergang am Strand bis zu einer Klosteranlage. Da ich keine lange Hosen an hatte, diese nicht betreten. Dann schwimmen, Lesen, essen. Und das nächste Gewitter mit Regen. Auf meiner Veranda stehen weder Stühle noch Liegen herum, dazu musste ich im Zimmer sitzen. Tee, Kaffee bzw. einen Wasserbereiter gibt es in meint Raum auch nicht. Ganz schön öde. Wird Zeit weiter zu kommen. Lesen kann ich Zuhause gemütlicher.

Nachmittags 2 Stunden lang geschwommen. Sonnenuntergang fotografiert, Abschied gefeiert. Früh ins Bett, da frühes Wecken angesagt ist.

16.03.2013

17.Tag: Heimreise Früher Flughafentransfer nach Colombo und Rückflug, Ankunft am selben Tag. 105 km. (F)

Wecken um 3:15 Uhr
Fahrt zum Flughafen dauerte zweieinhalb Stunde. Dann der Flieger über eine Stunde verspätet. Mit etwa 20 Minuten Verspätung nach einem ruhigen Flug in Frankfurt angekommen. Den geplanten Zug nicht mehr erreicht, um 23:30 Uhr Zuhause. Das kalte Bier habe ich mir verdient.